Wem gehört die Stadt? Eigentum in der Debatte um bezahlbares Wohnen.
Zeitschrift für Praktische Philosophie Band 8, Heft 1, 2021, S. 307–336
Ausgehend von der These, dass hinter der sogenannten ‚Wohnungskrise‘ eigentlich eine ‚Bodenkrise‘ steht, werden drei zentrale Konflikte um die politische Rahmung des Eigentums an Boden diskutiert.
Der Artikel kann hier angeschaut werden.
Auszüge aus dem Artikel:
„Freiheit verkehrt sich keinesfalls in ihr Gegenteil, wenn der Gesetzgeber über ihre Reichweite bestimmt.“ (Wieland 2013, 30; vgl. auch Habermann 2020)
«…besteht die eigentumspolitische Herausforderung der Wohnungskrise für den Gesetzgeber darin, eine sachgerechte Balance zwischen der Privatnützigkeit und der Sozialpflichtigkeit des Eigentums sicherzustellen»
So wie der Liberalismus ohne Gefahr sich entfalten kann, wenn ihm nur erst seine Giftzähne – die Monopole – ausgebrochen sind, so wird auch die Stadtbaukunst gedeihen können, sobald dem Privatmann das ihm so unbedarft zugespielte Monopol – das Grund-eigentum – wieder aus den Händen genommen und den Gemeinden zurückgegeben wird. (Bernoulli 1946, 21 und 121)